Wie erstelle ich einen Podcast? Der Podcast-Podcast hilft!

Podcasts können in Unterricht und Lehre einen erheblichen Mehrwert haben. Sie zeigen komplexe Handlungsabläufe in einer nachvollziehbaren Form und bestimmten Abfolge. Statt langer schriftlicher Erklärungen und Anleitungen können einzelne Prozesse einfach gezeigt werden. Die einzelnen Episoden eines Podcasts sind somit multimediale Lehr- und Lernressourcen, die unterschiedliche Sinne ansprechen und ein mehrfaches Lernerlebnis garantieren.

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Exkurs: Es muss nicht immer alles online sein..

Es gibt natürlich zahlreiche Ideen und Methoden, Techniken und Materialien, die keines Computer- oder Interneteinsatzes bedürfen. Guter Unterricht besticht ja durch eine ausgewogene Mischung im Einsatz unterschiedlicher Methoden, Sozialformen, Medien. Zwei interessante Ressourcen – gefunden in den Weiten des Internets 😉 – sollen hier exemplarisch genannt werden.

Zum einen gibt es zahlreiche Spiele für den Sprachunterricht, die immer wieder – auch zwischendurch – eingestreut werden können und aus dem Sprachenlernen ein Erlebnis machen. Eine Seite mit The Best Language Learning Games (That are Not Online) liefert der amerikanische High School Lehrer Larry Ferlazzo, der diese Seite auch immer weiter pflegt.

Zum anderen finden sich im Internet auch immer wieder Seiten mit Vorlagen – für Flashcards zum Beispiel oder zur Postergestaltung. Eine interessante Seite ist zum Beispiel Generated Paper. Hier lässt sich Papier ausdrucken, das bestimmte Lineaturen besitzt (ob liniert, kariert oder Notenlinien…), oder auch Vorlagen für Spiele können hier gratis heruntergeladen werden.

Cybermobbing

Datenschutz und Urheberrecht sind nur zwei heikle Themen bei der Arbeit mit Social Media oder ganz allgemein im Web 2.0. Was gebe ich von mir preis? Welche Inhalte poste ich? Wie reagiere ich auf Kommentare? An wen kann ich mich wenn, wenn ich gemobbt werde?

Gerade in der oftmals angesprochenen Anonymität des World Wide Web kommt es zu persönlichen Angriffen. Cybermobbing und Cyberbullying sind hier nur zwei Schlagworte. Beschimpfungen, sexuelle Angriffe, das Posten unter einem fremden Namen oder sogar das Annehmen fremder Persönlichkeiten sind nur einige Bereiche, die hier zu nennen sind. Sind Inhalte – wie Fotos oder Postings und Kommentare – erst einmal ins Netz gestellt, lassen sie sich kaum mehr löschen und die Verbreitung dieser Inhalte geht mitunter rasant schnell.

Wie man im Bedarfsfall auf Cybermobbing und Cyberbullying reagieren kann und soll, muss man erst lernen. Zahlreiche Broschüren und Informationen für Lehrer/innen, Eltern und Schüler/innen helfen den Helfenden bzw. den Betroffenen. Wichtig ist auf jeden Fall, nicht die Augen zu verschließen.

Hier einige Seiten, die sich aktiv mit dem Thema beschäftigen: