Die Kraft der Sprache: Von Fakt zu Interpretation zu Meinung

Prokrastination und ein notgelandeter Heißluftballon bringen mich zu Solipsismus und Skorpionen, zu Sprachenfragen, selbstreferentiellen Systemen und zum Schmunzeln. Warum? Ich erkläre es gerne.

Die 7 journalistischen W-Fragen

Im Journalismus lernt man, dass jeder gute Beitrag die sieben W-Fragen beantworten soll. Das bedeutet, man fragt auf einer inhaltlichen Ebene: (1) WER hat (2) WAS (3) WO (4) WANN (5) WIE (6) WARUM getan? Auf einer formalen Ebene fragt man zuerst: (7) WOHER stammt die Information? Auch die Quelle (Bilder und Texte) ist anzugeben. Leerstellen, wie Umberto Eco derartige Elemente sieht, die das lesende Publikum zu Interpretationen animieren, sollten verhindert werden. Diese Lücken können sichtbar gemacht und explizit thematisiert werden. Gibt es auf das WARUM? oder auch MIT WELCHEN FOLGEN? keine Antworten, können ein „Die Hintergründe sind noch unklar.“ oder ein „Die Zusammenhänge sind Thema aktueller Forschungsarbeiten.“ hilfreich sein, um die Leerstelle zu schließen.

Quelle: Pixabay

Gerade in der Literatur, die Umberto Eco thematisiert, ist die Interpretation gewünscht und vom Autor oder der Autorin bewusst ausgelöst. Im Journalismus oder einer objektiven Berichterstattung ist sie fehl am Platz. Interpretation leitet die Objektivität in Subjektivität über, macht aus Fakten Meinungen. Die Art und Weise der Interpretation richtet sich – konstruktivistisch gesehen – nach unseren individuellen Vorerfahrungen, unserem Vorwissen, unserer Landkarte. Was ist die Wirklichkeit? Sind es Wirklichkeiten? Existiert außerhalb des Ichs eine Wirklichkeit?

Wer sich zum Lesen, der Logik und den Leerstellen informieren will:

Die Kraft der Sprache

In der westlichen Welt lesen wir von links nach rechts. Welche Frage also zuerst beantwortet wird, zeigt den Fokus an. Die Aufmerksamkeit wird gelenkt. In einem neutralen Satz ist die Reihenfolge, wenn man ganz streng arbeitet, vorgegeben: Subjekt (Wer?) Prädikat (Was?) Objekt (Was?) – Es folgen Ergänzungen der Art und Weise (Wie?), des Ortes (Wo?), der Zeit (Wann?), der Ursache (Warum?) usw.

  1. Die Katze verspeiste die Maus gestern mitten im Grazer Stadtpark vor den Augen zahlreicher Schaulustiger.
  2. Mitten im Grazer Stadtpark verspeiste die Katze gestern vor den Augen zahlreicher Schaulustiger die Maus.
  3. Die Maus verspeiste die Katze gestern mitten im Grazer Stadtpark vor den Augen zahlreicher Schaulustiger.
  4. Vor den Augen zahlreicher Schaulustiger verspeiste die Katze die Maus gestern mitten im Grazer Stadtpark.
  5. Gestern verspeiste die Katze die Maus mitten im Grazer Stadtpark vor den Augen zahlreicher Schaulustiger.

Zudem stellt sich in diesem künstlich konstruierten Beispiel noch die Frage, welche Katze und welche Maus? Durch die verwendeten bestimmten Artikel wird suggeriert, dass sowohl Katze als auch Maus bekannt sind. Was ist das Rhema (die neue oder besonders betonte Information), das an das Thema (das Bekannte) anknüpft? Haben wir die Geschichte der Katze schon über Tage verfolgt? Belästigt uns die Maus schon seit Ewigkeiten?

Stellen wir uns jetzt vor, wir hätten noch färbende Adjektive und adverbial genutzte Adjektive dabei:

Die hungrige Katze verspeiste die bitterlich jammernde Maus gestern bei lebendigem Leibe mitten im Grazer Stadtpark genüsslich vor den Augen zahlreicher schockierter Schaulustiger.

Aus dem Bericht wird eine Erzählung. Waren die Schaulustigen wirklich schaulustig? Waren sie schockiert? War die Katze wirklich hungrig? Wer hat sie befragt? War die Maus bitterlich jammernd? Und woran erkennt man das „genüssliche“ Moment? Können wir unserer Wahrnehmung immer trauen? Ist sie objektiv? Ich hätte da ein (subjektives, zugespitztes, übertriebenes…) Beispiel für Sie… Und ach ja: Warum wurde „bei lebendigem Leib“ verwendet? Ist es eine Anspielung auf das gleichnamige Buch von Souad und steckt hinter dem Katzenmahle ein Ehrenmord?

Aus einem objektiven Bericht wird durch Ausschmückungen eine subjektive Erzählung, werden Interpretationen und schließlich sogar Spekulationen. Der Weg von einem Fakt zu einer Meinung und durch das Stille-Post-Prinzip vielleicht sogar zu einer alternativen Version der Wahrheit, heute gerne auch Fake News genannt, ist ein kurzer. Wenn Fakten durch sprachliche Unachtsamkeiten oder durch Aufmerksamkeitslenkung trübe werden, verwende ich auch gerne den Begriff Faktenverzerrung.

Quelle: Pixabay

Eine kleine subjektive Auswahl an einführenden Links zu journalistischem Schreiben:

Die großen Drei

Schlagzeile, Anreißer und Bild werden meist (bewusst) gelesen, manchmal aber auch nur (unbewusst) wahrgenommen. Ist der Anreißer besonders gut oder liegt beispielsweise persönliches Interesse vor, wird vielleicht auch der eigentliche Text gelesen. Vielleicht auch nur angelesen. Die wichtigsten Informationen sind deshalb, und auch weil man (früher), hat(te) man zu viele Zeichen, von unten zu kürzen begann (Markieren und Löschen war bei analog gesetzten Lettern etwas umständlicher als bei digitalen Lettern), immer zuerst. Heute wird der Anreißer auch Teaser genannt und spielt – ebenfalls in Verbindung zur Schlagzeile und zum Bild – besonders in Clickbaiting-Methoden eine wichtige Rolle. Wer Aufmerksamkeit hat, hat auch Reichweite.

Die verwendete Sprache und der verwendete Stil sind an Zielpublikum und auch Schreibabsicht gebunden. WEN will ich mit meinem Text erreichen? WAS will ich mit dem Text erreichen? Möchte ich informieren oder unterhalten? Möchte ich bilden oder zum Nachdenken anregen? Möchte ich Fakten transportieren oder Emotionen auslösen? Hier ein paar Beispiele zum Üben und Sätze-Umbauen.

Und manchmal muss man sich auch die Frage stellen, wie einseitig oder gelenkt die Berichterstattung ist. Zensur, Message Control, Filter(blasen) und Echokammern lenken ebenfalls, da sie nur gewisse Elemente (z.B. Informationen, Perspektiven, Positionen) zu- und durchlassen. Gelenkte oder freie Meinungsäußerung: Ich habe dazu schon einen Beitrag geschrieben:

Im Gegensatz zu offiziellen, klassischen, traditionellen Medien lassen Social Media Informationen beinahe ungefiltert durch und auch die Verbreitung hat in räumlicher und zeitlicher Dimension früher undenkbare Ausmaße angenommen. Eine gefälschte Zeitung zu betreiben, ist auf Facebook kein Problem, wie Correctiv im Faktencheck zeigt.

Und auch die (politischen und/oder religiösen) Hintergründe eines Mediums spielen seit jeher eine Rolle:

Peter Klien zeigt, in seiner unverkennbar satirischen und somit verkürzten und ein (?) klares Ziel verfolgenden Art, einige Beispiele, es gibt aber zahlreiche andere. Die Couleur wirkt sich auf Themen, Stil, Sprache und Form der Darstellung aus. Bewusst und unbewusst.

Floskelhafte Sprache

So wie das Amtsdeutsch eine formel- und floskelhafte Sprache ist, so bedient man sich auch im Journalismus oftmals standardisierter Begriffe, Kollokationen oder Metaphern. Die Sprache wird floskelhaft verwendet. Oder sagt man: Die Sprache wird floskelhaft verwendet? Und warum schreibe ich „die Sprache“ und nicht unbestimmt „Sprache“? Wer sich mit Sprache beschäftigt, stellt sich gerne viele Fragen, vielleicht auch zu viele… Schon während meines Studiums mit Medienschwerpunkt am Beginn der 2000er wurde uns zu diesem Thema Wolf Schneiders Deutsch für Profis – Wege zu gutem Stil empfohlen. Das Buch hat meine Sprachfragen nicht geklärt, sondern noch viel stärker sensibilisiert für die Macht der Sprache…

Wer sich mit journalistischen Floskeln beschäftigen will, wird mit den Werken Wolf Schneiders eine Freude haben, und im Projekt Floskelwolke sicherlich eine interessante Quelle finden (siehe auch den Wikipedia-Eintrag, der interessante Hintergrundinformationen liefert, sowie ein Interview mit den Projektverantwortlichen). Auch die Gelbe Reihe liefert ein paar schöne Beispiele – ebenso die Neue Zürcher Zeitung.

Warum schreibe ich diesen Blogbeitrag nun aber?

Weil ich zum einen sehr wichtig finde, dass wir kritisch denkende Wesen bleiben sollten und das kritische Hinterfragen von Gegebenem wichtig(er denn je) ist. Die Zeiten sind schnelllebig, Copy & Paste erlauben das schnelle Kopieren von Informationen, über Social Media verbreiten sich Informationen rasend schnell. Critical Thinking war und ist eine wichtige Kompetenz und jedenfalls zu schulen. Denn nur wenn ich weiß, dass es unterschiedliche Mechanismen und sprachliche Mittel gibt, kann ich diese aktiv wahrnehmen und nicht nur passiv konsumieren. Wer nur Schlagzeilen und Bilder konsumiert hat viele Leerstellen zu füllen. Der Anreißer gibt zentrale Informationen. Die Hintergründe werden im Text beschrieben. Nehmen wir uns für das ausgiebige Lesen des Textes aber immer ausreichend Zeit? 

Die Angabe der Quelle ist nicht immer und überall gegeben. Wie oft nehmen wir uns die Zeit (oder haben die Ressourcen und Möglichkeiten) und recherchieren wirklich die Primärquelle? Was passiert, wenn die Primärquelle auch nur zusammenfasst und durch sprachliche Lenkung und Informationsverkürzung zu einer Faktenverzerrung führt? Manchmal fallen diese Verzerrungen erst dann auf, wenn man mehrere Quellen konsumiert.

In einem Beitrag vom November 2020 habe ich das Video von Peter Klien zum Thema Boulevard geteilt:

Skorpione in Österreich gibt es nicht, sagen Sie? Das weiß man doch? Sind Sie sicher? Kennen Sie den Kremser Skorpion? Ein Citizen-Science-Projekt erforscht ihn gerade.

Ein weiterer Grund, der Anlassfall zum heutigen Blogbeitrag, ist ein aktuelles Medienbeispiel vom Wochenende, das mir wieder mal gezeigt hat, wie Medien funktionieren. Und ich musste schmunzeln.

Notlandung eines Heißluftballons in der Steiermark

Die Geschichte ist eine recht einfache. Ein Heißluftballonpilot musste seinen Heißluftballon am Wochenende in der Steiermark notlanden. Wer, was, wo und wann sind geklärt. Das Warum und das Wie sind jedoch spannend.

Der Beitrag fand sich u.a. auf ORF Steiermark, in der Kronen Zeitung, in der Kleinen Zeitung, in Heute und in der Regionalzeitung Die Woche. Die unterschiedliche Arbeit mit Thema und Rhema wird schon in den Schlagzeilen deutlich:

  • Die Woche schreibt für das Publikum in Hartberg-Fürstenfeld Heißluftballon muss auf Hartberger Bundesstraße notlanden.
  • Die Kronen Zeitung titelt Pilot musste mit Heißluftballon auf B54 notlanden und erklärt im Anreißer, wo genau sich die B54 befindet.
  • Die Kleine Zeitung setzt den Fokus anders und schreibt Polizei sperrte B54Steirer musste mit Heißluftballon zur Notlandung ansetzen.
  • Spektakulärer wird’s in der Heute mit Heißluftballon muss auf vielbefahrener Straße notlanden.
  • Kurz und knackig liest es sich beim ORF Steiermark Heißluftballonpilot musste notlanden.

Sie merken, ich lenke Ihre Aufmerksamkeit durch „spektakulärer“ und „kurz und knackig“…

Auf die unterschiedlichen Anreißer gehe ich nicht näher ein. Nur ein kleiner Blick auf die Ausschmückungen:

  • In der Heute steigt der „Heißluftballon in den Himmel empor“, von einem „romantischen Abendflug“ ist die Rede. Schön, oder?
  • Auch die Kleine Zeitung setzt auf Stimmung: „Es sollte eine herrliche Ballonfahrt am Samstagabend werden, stattdessen war es ein Nervenkitzel.“ Hat doch etwas Dramatisches, das Lust auf die Geschichte dahinter macht, oder?
  • Die Kronen Zeitung berichtet „Spektakuläre Notlandung“ und beschreibt die Handlung der Polizeistreife, die „die missliche Lage [bemerkte]“ und die Straße absperrte als „geistesgegenwärtig“.
  • Die Woche beschreibt „[b]ange Momente“ und „eine ganz heikle Situation“. Die Polizeistrafe habe „[s]chnell reagiert“.  

Die Ausschmückungen lenken mindestens genauso, wie meine Kommentare, die sie verbinden. Schon alleine die Auswahl, die ich Ihnen liefere, ist eine Lenkung. Es ist meine Entscheidung. Was heißt aber: eine Entscheidung treffen? Durch die Entscheidung für etwas entscheide ich mich gegen alles andere. Im einen ist das andere immer mitgedacht. Das eine ist ohne das andere nicht denkbar (in selbstreferentiellen Systemen – die Luhmannianerin in mir kommt durch).

Quelle: Pixabay

Zurück zum Heißluftballon. Liest man die unterschiedlichen Berichte durch, so fällt eine inhaltliche Diskrepanz zwischen Schlagzeile, Anreißer und Text auf.

  • In der Kleinen Zeitung „musste [der Fahrer des Heißluftballons] mit Heißluftballon zur Notlandung ansetzen“, die Polizei sperrt die Straße, die Landung gelingt auf der Wiese. Eine zeitliche Abfolge ist erkennbar – man setzt zur Landung an und landet dann. Wie die Darstellung im Text ist, lasse ich hier außen vor, da nicht alle Leser*innen ein Premiumabo der Zeitung haben.
  • Auf ORF Steiermark landet der Heißluftballon im Anreißer „auf einer Bundesstraße“, im Text steht: „Der 33-Jährige brachte darauf den Ballon auf einer angrenzenden Wiese sicher zur Landung.“
  • In der Heute muss der Pilot im Anreißer „eine Notlandung auf der Wechselstraße (B54) durchführen“. Im Text liest es sich wie folgt: „Der Pilot konnte schließlich bei Straßenkilometer 72,00 aufsetzen und seinen Ballon auf einer angrenzenden Wiese zur Landung bringen.“
  • In der Kronen Zeitung steht im Anreißer: „So [gemeint: Dank der Straßensperre durch die Polizei] konnte der 33-Jährige auf der Bundesstraße aufsetzen und perfekt auf einer Wiese landen.“ Im Text liest es sich so: „Eine halbe Stunde später hatte der Ballon plötzlich nicht mehr genug Auftrieb, sodass sich der Pilot für eine Notlandung auf der zu diesem Zeitpunkt stark befahrenen B54 entschied.“
  • In der Woche führt der Pilot im Anreißer „eine Notlandung auf der Bundesstraße 54 durch“, im Text findet sich: „Der Pilot konnte schließlich sicher aufsetzen und seinen Ballon auf einer angrenzenden Wiese zur Landung bringen.“

Wie jetzt nun?!

Wie genau die Notlandung stattgefunden hat, ist mir nach all den Texten nicht klar. Ist er auf der Bundesstraße gelandet und dort stehen (oder liegen) geblieben? Hat er zuerst kurz auf der Straße aufgesetzt und dann parabelförmig die Wiese angesteuert und ist dort zum Stehen (oder Liegen) gekommen? Ich kann die Frage nicht beantworten, da ich nicht dabei war. Aber ich kann mir die Quelle der Berichte ansehen, da sowohl die Kronen Zeitung als auch ORF Steiermark im Text auf eine Aussendung der Landespolizeidirektion Steiermark verweisen. Dazu muss man wissen, dass man die Presseaussendungen der Polizei Steiermark auf deren Webseite nachlesen kann. Hier der Link zur originalen Presseaussendung unter der Schlagzeile: Notlandung eines Heißluftballons. Der Anreißer dazu: „Ein 33-jähriger Pilot eines Heißluftballons führte Samstagabend, 21. August 2021, eine Notlandung auf der Bundesstraße 54 durch. Verletzt wurde dabei niemand.“ Und schließlich der Text: „Der Pilot konnte schließlich bei Straßenkilometer 72,00 aufsetzen und seinen Ballon auf einer angrenzenden Wiese zur Landung bringen.“

Auch dieser originale Text gibt kein klares Bild. Ist die Landung in der Wiese erfolgt, müsste im Anreißer „Notlandung neben der Bundesstraße 54“ stehen. Diese Diskrepanz ist deshalb interessant, weil Presseaussendungen ja auch auf Zeugenbefragungen, Berichten der Polizist*innen vor Ort und somit individuellen Wahrnehmungen beruhen, die als Presseaussendung aufbereitet und veröffentlicht werden.

Diese Diskrepanz wäre mir nicht aufgefallen, hätte ich am Wochenende nicht prokrastiniert und hätte ich mir nicht die Zeit genommen unterschiedliche Medien sowie die Presseaussendung zu lesen. Stutzig bin ich ja auch nur geworden, weil sich die Twittermeldung der Polizei vom Artikel in der Kleinen Zeitung unterscheidet.

Und weil mir im Facebook-Beitrag ein Sprachfehler aufgefallen ist: Die korrekte Schreibweise ist kurzerhand und nicht kurzer Hand. Das Bild der kurzen Hand fand ich dann aber doch lustig. Ich bin dann – ja, aus Gründen der Prokrastination – bei der Google-Suche nach dem Heißluftballon gelandet. Diese Zeit nehme ich mir selten. Ich bleibe oft auch bei Schlagzeile und Anreißer stecken. Und wenn Sie genau lesen, merken Sie auch, dass einige Medien den Wortlaut der Presseaussendung ident übernommen oder nur minimal verändert übernommen haben. Durch Ausschmückungen werden Stimmungen erzeugt, durch Stimmungen Emotionen. Aus Fakten werden Meinungen. Die Verzerrung ist hier einfach passiert.

Und bei mir bleibt die Leerstelle des WIE? Wie bitte ist der Heißluftballon nun wirklich gelandet und vor allem WO?

Weitere Informationen zu Fake News

Ein eigener Beitrag zu Fake News soll noch folgen und wird es hoffentlich auch (übrigens sind die Modalverben auch so eine färbende Sache, die oft seltsam verwendet werden – auch in der Wissenschaft liest man oft „Dieser Artikel soll einen Beitrag zu xy leisten.“ Schreibe ich auch immer wieder im Rohentwurf und bessere dann aus auf: „Dieser Artikel leistet einen Beitrag zu xy.“ Wenn er nur soll… vielleicht kann er… will er auch? … ich schweife ab). Hier nun einige / wenige (Was macht „einige“ mit Ihnen? Was macht „wenige“ mit Ihnen?) Seiten, die ich einfach weiterteilen will – gerade für die Behandlung des Themas in der Schule:

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