Das ist doch ganz einfach!

Das ist doch ganz einfach!

tl;dr: Nach Matthäus-, Halo-, Pygmalion- oder Hawthorne-Effekt geht es weiter: Auch beim Planen, Erklären, Lernen und Entscheiden wirken Mechanismen, deren Einfluss uns häufig nicht bewusst ist. Wir unterschätzen den Zeitbedarf von Aufgaben, setzen bei anderen Wissen voraus, das wir selbst längst automatisiert haben, halten unsere eigene Meinung für verbreiteter, als sie tatsächlich ist, und verwechseln leichte Verarbeitung mit tatsächlichem Verstehen. Zehn weitere Effekte zeigen, warum es sich lohnt, beim Lernen und Lehren nicht nur darauf zu schauen, was wir tun, sondern auch darauf, wie unsere Wahrnehmung und unser Denken unsere Entscheidungen beeinflussen.

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Von Matthäus bis Matilda: Wie unsichtbare Effekte unser Lernen beeinflussen

Von Matthäus bis Matilda: Wie unsichtbare Effekte unser Lernen beeinflussen

tl;dr: Lernen und Lehren sind voller unbewusster sozialer und kognitiver Effekte, die unsere Wahrnehmung, Entscheidungen und Interaktionen beeinflussen. Diese Effekte können Lernprozesse erleichtern, aber auch verzerren. In dieser Liste werden 28 solcher Effekte beschrieben – von bekannten Phänomenen wie dem Matthäus-Effekt bis zu weniger geläufigen, aber ebenso relevanten Einflüssen wie dem Proteus-Effekt oder dem Imposter-Syndrom. Wer sie kennt, kann bewusster mit ihnen umgehen und Verzerrungen im Bildungskontext reduzieren.

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