Als Lehrende und auch privat bin ich immer wieder auf der Suche nach Webseiten und Repositories, auf denen man Materialien findet, die unter einer Creative Commons-Lizenz, oder besser noch unter Public Domain stehen. Diese erleichtern das Gestalten von Arbeitsblättern, Präsentationen und auch Beiträgen in sozialen Netzwerken ungemein. Sie sind urheberrechtlich unbedenklich verwendbar und somit v.a. für die Lehre einsetzbar.
Mehr lesen[EXKURS] Blogparade „Es war einmal die Lernlust“
Liebe auf den zweiten Blick
Wenn Bob Blume zur Blogparade unter dem Titel „Es war einmal die Lernlust“ aufruft und ich mich durch die Zeitform des Verbs irritiert fühle, dann sagt das vielleicht doch was aus, oder? Wobei ich mich kenne und wahrscheinlich oder ziemlich sicher ein wenig am Thema vorbeischreibe – vielleicht.
Mehr lesenSelbstdarstellung und Privatsphäre – Was geht?
Als Fortführung meines Posts von gestern quasi heute was zur Selbstdarstellung online. Saferinternet.at hat schon im November 2014 eine Zusammenfassung der Selbstdarstellung von Mädchen und Burschen (im Sinne einer Gegenüberstellung) unter dem Titel Jugendliche im Internet: Wenn „Likes“ das Selbstbewusstsein bestimmen veröffentlicht. Besonders spannend finde ich das Dilemma „Auffallen durch Inszenierung“ und „Gefallen durch Authentizität“, eine Gratwanderung wie sie vielen innerhalb einer Peer Group bekannt sein dürfte.
Mehr lesenSocial Media aus der Sicht eines (amerikanischen) Jugendlichen
Gestern schon mal über You Now gebloggt, heute etwas unaufgeregter ein Statement zu A teenager’s view on Social Media. Wie sehen Jugendliche Social Media? Was nutzen Sie denn eigentlich? In Deutschland lässt sich – wenig überraschend – WhatsApp auf Platz 1 finden, wie Futurbiz berichtet. Ich gehe mal davon aus, dass es in Österreich genauso ist. Der subjektive Eindruck lässt mich jedenfalls so denken. Über WhatsApp hab ich schon öfter gebloggt. Ich möchte da auch gar nicht weiter in die Tiefe gehen, da sich ja auch nichts geändert hat.
Mehr lesenUnd täglich grüßt die Privatsphäre…
Die Sache mit der Privatsphäre ist heutzutage eine eigene. Zum einen beschweren sich Menschen, dass sie keine Kundenkarten haben möchten, weil man dann nachvollziehen kann, was sie so einkaufen oder dass sie Google blöd finden, weil Google alles weiß; zum anderen gehen sie mit ihren persönlichen Daten auch nicht gerade sorgsam um. Sie posten Fotos auf Instagram und geben damit Einblick in ihr Lebensumfeld und in ihre Reise- oder Urlaubsgewohnheiten, sie berichten freimütig auf Facebook über ihre Lese- und Essgewohnheiten und twittern inkl. Standortangabe ihre Gedanken und ihre Einstellungen zu unterschiedlichen Themen.
Mehr lesenAPPventskalender 2014 #moblern
E-Teaching.org haben ja gerade ein Themenspecial „Mobiles Lernen“ #moblern, das ergründen soll, ob und wie mobile Endgeräte im Unterricht eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang werden Apps und ihr Einsatz in der Praxis genauso vorgestellt, wie beispielsweise die Verwendung von Podcasts zur Unterstützung des Lernprozesses. Und als überaus nette Idee gibt es jetzt vor Weihnachten einen APPventskalender, in dem jeden Tag eine App vorgestellt wird.
Mehr lesenZeitgemäß unzeitgemäß – unzeitgemäß zeitgemäß
Im Zuge der Verleihung des ELCH 2014, des E-Learning Champions, an der Universität Graz gestern Abend hielt Thomas Strasser von der PH Wien einen kurzweiligen Gastvortrag mit dem Titel „Ohne Grenzen? Grenzgenial? Online-Kollaboration im Unterricht“.
Mehr lesenWeihnachtscountdown
Gerade in der Weihnachtszeit ist man immer wieder froh, Materialien zu haben, die in der vermeintlich besinnlichen und eigentlich stressigen Zeit im Unterricht eingesetzt werden können. Und gerade wenn man nach interessanten Materialien erst suchen muss, lässt es sich leicht verzweifeln, weil es ja im Netz schier unglaublich viele Materialien gibt. Man ist also froh, wenn einem die Suche abgenommen wird.
Mehr lesenMediendidaktische Modelle
An der Universität Graz gibt es seit einigen Jahren die Mediendidaktische Modellsammlung. Sie bietet Good Practice Beispiele von Lehrenden für Lehrende, die in ihrer Lehrveranstaltung, einem Workshop oder Ähnlichem neue Medien sinnvoll integrieren wollen. Ziel ist dabei der Mehrwert im Lernprozess der Lernenden.
Mehr lesenWie man Bilder unter CC-Lizenz richtig verwendet
Das Verwenden von Bildern, die unter einer CC-Lizenz stehen, ist ja nicht immer so einfach. Da können schon mal Fehler passieren – und wenn Fehler passieren, dann werden Rechte verletzt (das Urheberrecht, Persönlichkeitsrechte usw.).
Was muss man bei der Verwendung von Bildern unter CC-Lizenz also beachten? Nun, man muss sich zu allererst die Lizenz genau anschauen, unter der das Bild steht. Welche Lizenz ist es? Gibt es Einschränkungen? Was fordert die Lizenz? Und dann muss man sich genau überlegen, was alles anzugeben ist – also neben dem exakten Namen des Urhebers/ der Urheberin auch der Name des Bildes, die Lizenz selbst und der Lizenztext an sich. Und vielleicht auch noch die Fundstelle. Da kommt so einiges zusammen. Wem das jetzt zu viel ist, der schaue sich am besten folgendes Video an:
Und hier die notwendigen Angabe zum Video:
- Titel: Bilder unter freier Lizenz nutzen – weit verbreitete Fehler und wie man sie vermeidet,
- Lizenz: CC BY 4.0 Lizenz
- Lizenztext: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de
- Urheber/innen: Blanche Fabri, Melanie Kolkmann, Tessa Moje Jöran Muuß-Merholz für open-educational-resources.de – Transferstelle für OER
- Fundstelle: YouTube (http://youtu.be/8A0CgS66iE0)
Besonders hervorzuheben ist dabei auch die Checkliste, die mit dem Video mitgeliefert wird und auf der die Faustregeln noch einmal sehr übersichtlich zusammengefasst werden. Jetzt sollte alles klar sein, oder?
Aber: HALT!
So klar scheint es nicht zu sein, denn erste Kritikpunkte am Video können unter http://archiv.twoday.net/stories/1022371274/ nachgelesen werden. Und plötzlich ist alles anders? Und es wird nicht besser, wenn man sich die betreffende Seite auf der Webseite von Creative Commons ansieht (https://wiki.creativecommons.org/Best_practices_for_attribution). Gut zusammengefasst findet man auch Informationen zum Thema freie Lizenzen auf der Seite Open Content Lizenzen: Leitfaden in englischer Sprache, die von Lehrer-Online.de zusammengestellt wurde. Bei der Linksammlung und den verlinkten Broschüren finden sich nicht nur Ressourcen in englischer, sondern auch in deutscher Sprache, die sich als sehr hilfreich erweisen. Eine Restunsicherheit bliebt aber immer noch, zumindest bei mir…
Was ist also der Ausweg? CC0? Public Domain? Für mich irgendwie schon, denn sobald man ein Bild unter CC verändert, sollte man auch die ursprüngliche Version angeben. Und wenn diese auch eine veränderte Version ist, auch hier die ursprüngliche usw. Die Attribution kann da richtig lang und und übersichtlich werden…